Brennerly führt dich durch den Pressetag: Kunde und Obst annehmen, Saft pressen und abfüllen, abrechnen und am Abend die Kasse schließen. Jedes Los bleibt nachvollziehbar.
In der Saison zählt jede Minute an der Presse. Brennerly bildet den Ablauf so ab, wie er auf dem Hof passiert: Du legst Pressetage und Termine an, nimmst das Obst des Kunden an, erfasst den Pressauftrag und rechnest direkt ab. Die Daten hängen zusammen, du tippst nichts doppelt.
Bei der Annahme hältst du Kunde, Obstart und Gewicht fest. Brennerly zeigt die erwartete Saftmenge und warnt, wenn die Mindestannahme deines Betriebs unterschritten ist. Wie viel Saft aus dem Obst kommt, schätzt du vorab auch mit dem Saftausbeute-Rechner.
Nach dem Pressen trägst du die tatsächlichen Liter ein. Brennerly berechnet die Ausbeute, vergibt eine Losnummer nach dem Muster Datum plus laufende Nummer und schlägt die Aufteilung auf Bag-in-Box-Gebinde vor, zuerst große, den Rest auf kleinere. Den Vorschlag kannst du ändern. Pasteurisierungstemperatur, Uhrzeit und Mindesthaltbarkeit gehören mit zum Auftrag.
So weißt du für jedes Los, welcher Kunde welchen Saft bekommen hat. Für einen Rückruf exportierst du die Kunden eines Loses als CSV.
Deine Preisliste legst du einmal an: je Gebinde, je Liter oder je Kilogramm plus Gebinde, mit Staffeln, Kleinmengenzuschlag und Abzug für mitgebrachte Gebinde. Aus dem Pressauftrag entsteht der Beleg mit den passenden Positionen.
Belege bekommen eine fortlaufende Nummer je Jahr und enthalten die Pflichtangaben einer Rechnung nach § 14 UStG. Für Rechnungen bis 250 € reichen die vereinfachten Angaben einer Kleinbetragsrechnung nach § 33 UStDV. Korrigiert wird nur per Storno mit Gegenbeleg.
Am Abend schließt du den Kassentag mit Kassenbericht als PDF: Anfangsbestand, Einnahmen, Ausgaben, Endbestand. Wichtig: Brennerly ist eine Ladenkasse mit Kassenbericht und keine zertifizierte elektronische Registrierkasse.
Tauscht dein Betrieb Obst gegen Saft, bucht Brennerly bei der Annahme eine Liter-Gutschrift auf das Kundenkonto und bei der Abholung wieder ab. Kontostand und Verfallsdatum hast du je Kunde im Blick, Brennerly erinnert vor dem Verfall.
Ob und wie Lohntausch umsatzsteuerlich zu behandeln ist, hängt vom Einzelfall ab. Kläre das mit deiner Steuerberatung, Brennerly bildet die Buchungen ab, trifft aber keine steuerliche Einordnung.
Viele Höfe pressen im Herbst und brennen im Winter. In Brennerly wählst du beim Einrichten „Brennerei und Mosterei“ und hast beide Bereiche unter einem Dach: Pressetage und Kasse neben Brennanmeldung, Kontingent und Steuer. Ein Tarif deckt alles ab, siehe Preise.
Wenn du Saft als Lebensmittel abgibst, musst du deinen Betrieb als Lebensmittelunternehmen bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung registrieren. Brennerly hält das Registrierungsdatum im Betriebsprofil fest.
Nein. Brennerly führt eine Ladenkasse mit Kassenbericht und erstellt Belege, ist aber keine zertifizierte elektronische Registrierkasse mit technischer Sicherheitseinrichtung.
Noch nicht. Pressetage, Standorte und Slots legst du an, gebucht wird durch deinen Betrieb, zum Beispiel nach einem Anruf.
Nein. Du wählst im Betriebsprofil Brennerei, Mosterei oder beides. Der Tarif ist derselbe.
Verbindlich ist allein der Steuerbescheid des Hauptzollamts.
Ohne Zahlungsdaten · 3,99 €/Monat oder 39,90 €/Jahr, inkl. USt.