Die meisten Programme für Brennereien sind ERP-Systeme für gewerbliche Verschlussbrennereien mit Steuerlager-Pflicht, ab rund 30 bis 150 € im Monat. Brennerly ist speziell für die kleine Abfindungsbrennerei und den Stoffbesitzer gebaut.
Anbieter wie Brevo oder Destill-IT richten sich an gewerbliche Verschlussbrennereien mit amtlicher Steueraufsicht: digitales Steuerlager, Bestandsführung, automatisierte Monatsanmeldungen. Winestro kommt aus dem Weinbau und bietet ein Branntweinsteuer-Zusatzmodul für Brennereien, die parallel zum Kerngeschäft brennen. Alle drei sind browserbasierte ERP-Systeme mit Einstiegspreisen zwischen rund 30 und 150 € im Monat, teils mit vierstelligen Setupkosten.
Für die Kontingentgrenzen der Abfindungsbrennerei (300 Liter r.A.) oder des Stoffbesitzers (50 Liter r.A.) ist bei keinem dieser Anbieter öffentlich eine dedizierte Funktion beworben, das Steuerlager-Modell zielt auf andere Betriebsgrößen.
Brennerly verzichtet bewusst auf Steuerlager, Kassenanbindung und E-Commerce-Module, weil eine Abfindungsbrennerei oder ein Stoffbesitzer sie nicht braucht. Stattdessen gibt es Ausbeute- und Steuerrechner mit amtlichen Sätzen, eine Ampel für das Jahres- oder Abschnittskontingent, den Anmeldefrist-Countdown und den Betriebsplan als PDF, alles installierbar als App und auch offline im Brennschuppen nutzbar.
Nein. Brennerly ist gezielt für die Abfindungsbrennerei und den Stoffbesitzer gebaut, mit den Grenzen von 300 bzw. 50 Litern r.A. Für Verschlussbrennereien mit Steuerlager-Pflicht sind ERP-Systeme wie die genannten Anbieter die passendere Wahl.
Weil der Funktionsumfang gezielt auf die Abfindungsbrennerei zugeschnitten ist, ohne Steuerlager, Kassensystem oder Warenwirtschaft. Angaben zu Preisen und Funktionen anderer Anbieter beruhen auf deren öffentlich zugänglichen Angaben und können sich ändern.
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